Fernzugriff im Browser, ohne Installation dort, wo du bist
Auf dem Rechner, an dem du sitzt, darfst du oft nichts installieren: ein Chromebook, ein Arbeitslaptop unter fremden Richtlinien, ein Computer in der Bibliothek oder im Hotel. ManyScreens braucht auf dieser Seite nichts. Du installierst es einmal auf dem Computer, auf den du zugreifen willst; von überall sonst öffnest du manyscreens.com, meldest dich an und klickst ihn an.
Was du brauchst
- Auf dem Computer, auf den du zugreifen willst: die ManyScreens-App. macOS 12 oder neuer (Apple Silicon oder Intel), Windows 10 oder neuer (x64 oder Arm) oder Linux als AppImage (x64 oder Arm; X11, oder Wayland unter GNOME und KDE).
- Dort, wo du bist: ein aktueller Browser. Chrome, Edge, Safari und Firefox funktionieren alle. Keine Erweiterung, kein Plugin, kein Download.
App installieren, im Fenster der App ein Konto erstellen, auf Diesen Computer freigeben klicken und in den Einstellungen Beim Anmelden starten einschalten, damit der Rechner nach einem Neustart zurückkommt. Das ist die ganze Einrichtung.
Was der Browser bekommt
- Den Bildschirm, den du wählst. Ein Menü wechselt zwischen den Monitoren, und Maus und Tastatur folgen dem Bildschirm, auf dem du bist. Pro kann ein Fenster pro entferntem Bildschirm öffnen, um sie nebeneinander zu legen.
- Die Tastenkürzel, die dein eigener Computer verschlucken würde. Ein Menü zum Senden von Tasten schickt ⌘⇥, ⌘Leertaste und Sofort beenden an einen Mac, oder Alt+Tab, das Startmenü, Alt+F4, Win+L und Win+D an einen PC. Im Vollbild fangen Chrome und Edge die meisten Kürzel zusätzlich direkt ab.
- Text in der Zwischenablage in beide Richtungen und Dateien in beide Richtungen: zieh eine Datei auf das Fenster, und sie landet drüben in „Downloads“; hol eine zurück, und der Browser lädt sie herunter.
- Mehrere Zuschauer gleichzeitig. Jeder Browser bekommt seine eigene Bildgröße und Bitrate, so dass ein Handy im Mobilfunk den Laptop an der Glasfaser nicht ausbremst.
In einem Netz, das fast alles sperrt
Firmen-, Schul- und Hotelnetze lassen oft Web-Verkehr durch und wenig sonst. Dafür ist ManyScreens gebaut. Das Bild ist WebRTC, direkt, wo es einen Weg gibt, und sonst über ein Relay, das TLS auf Port 443 spricht wie jede HTTPS-Seite. Die Verbindung zum Server ist ein WebSocket auf 443, und wenn ein Proxy WebSockets abwürgt, wechselt der Viewer nach sechs Sekunden von selbst auf gewöhnliche HTTPS-Anfragen.
Das Einzige, was einen WebSocket braucht, ist die Ansicht des Mac-Anmeldefensters. In so einem Netz kannst du also an einem angemeldeten Rechner arbeiten, aber keinen entsperren.
An einem Computer, der nicht deiner ist
Nach der Anmeldung fragt ManyScreens, ob das ein System ist, dem du vertraust. Sagst du nein, endet die Anmeldung, wenn der Browser geschlossen wird, spätestens aber nach 12 Stunden. Sagst du ja, hält sie 30 Tage. So oder so listen deine Einstellungen jeden angemeldeten Browser auf, und jeder lässt sich einzeln oder alle auf einmal abmelden, von überall.
Grenzen, die du kennen solltest
- Strg+Alt+Entf lässt sich nicht senden, und der Windows-Anmeldebildschirm und UAC-Abfragen sind außer Reichweite. Auf dem Mac und unter Linux mit X11-Anmeldebildschirm erreicht ein optionaler Dienst das Anmeldefenster.
- Ein Browser dekodiert Video gut, ist aber kein natives Programm. Für Gaming sind Parsec oder Moonlight besser.
Bis 1. Januar 2027 für alle kostenlos
Danach bleibt Free: bis zu drei Computer, volle Qualität auf direkten Verbindungen, ohne Zeitlimit. Pro kostet 4,99 € im Monat oder 39 € im Jahr, für beliebig viele Computer.
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